26 Feb

Bardenkurier März 2015

Bardenkurier März 2015

Liebe Freunde der Bardenmusik,

nun werden die Tage schon deutlich länger und der Schnee taut bereits und fließt in Strömen und Bächen. Die Singvögel melden den kommenden Frühling und die Tag & Nacht-Gleiche am 21. März bereitet sich schon mit großen Schritten vor.
Genau um diese Zeit, nämlich am 20. März, werden wir im Herzen Deutschlands im Harz ein größeres Friedenskonzert auf Schloss Blankenburg als Auftakt und Aufruf für eine Vereinigung aller Barden und Poeten Deutschlands veranstalten.
Die Karten gibt es im Vorverkauf unter:  www.harzthing.wordpress.com
Dies ist Teil einer größeren Friedensarbeit, die derzeit in Deutschland entsteht.
Sie soll all die spaltenden Prozesse die derzeit gegen alle Volksbewegungen des Friedens von politischer Hand geführt werden wieder im Herzen zusammenführen.
Während im Anschluss dann am 22. März am Bodensee, dem Herzen Europas wieder die Friedensmenschenkette  stattfindet, wird zeitgleich im Harz nach dem Konzert am Freitag dann am Sonntag den 22. März eine Menschenkette bei Blankenburg stattfinden  Näheres unter:  www.harzthing.wordpress.com

Nun brauchen wir Eure geschätzte Hilfe: Bitte verbreitet zum einen den untenstehenden Aufruf an alle Musiker, die Ihr schätzt, ladet Sie persönlich ein und macht Euch stark, das diese sich einfinden zum Friedenskonzert auf Schloss Blankenburg und dann zu Pfingsten an einem besonderen Ort, der noch bekannt gegeben wird. Und kommt auch Ihr in Scharen zum Friedenskonzert auf Schloss Blankenburg, denn dort wollen wir weiter spinnen den Faden des Friedens.
Wir danken Euch dafür
Von Herzen
Eloas Mín Barden

P.s. zur Finanzierung der Projekte benötigen wir noch jede Menge von jenen vom Aussterben bedrohten Papiertauschscheinen „EURO“.  Bitte bestellt wie wild unsere Benefiz-CD für den Frieden „FRIEDVOLLE KRIEGER“ als CD oder als Download unter www.eloasminbarden.de in unserem tollen neuen Shop DANKE !!

Einladung & Aufruf  zum großen Bardenthing an Pfingsten

Dieser Aufruf geht an alle Bardenfreunde und Kollegen der Dichter & Denker Gilde
an alle Musiker, die sich der Bardenkultur verbunden fühlen und wissen:

wir stehen nun an einer Zeitschwelle, wo es gilt aus der Notwendigkeit der gegenwärtigen Ereignisse heraus die Not zu wenden.
Die Welt steht seit Zeiten in kriegerischen Auseinandersetzungen und seit knapp einem Jahr wissen es viele: wir befinden uns im Krieg.

Die Politiker reden, die Presse hetzt und die Barden schweigen.
Letztes Jahr konnte ich viele neue analoge also netzunabhängige Kontakte knüpfen zu Künstlern, Philosophen, und Geistlichen aller Farbenvielfalt.
Bei allen hörte ich den gleichen Tenor: wir müssen uns nun zu Wort melden, wir müssen raus auf die Strassen und Plätze und unseren Platz wieder einnehmen.

Ein Geistlicher aus Irland, der Abt eines großen Klosters sagte zu mir: „die Barden und Poeten der Welt müssen wieder ihren angestammten Platz einnehmen,
der ihnen von den Medienkonzernen und von Hollywood leise still und heimlich aus der Hand genommen wurde.
Dieser Platz ist der, der empathischen Geschichtsschreibung.
Seit Jahrtausenden haben Barden und Poeten der Welt in Reimen, Gedichten, Balladen, Geschichten und Liedern die Geschichtsschreibung in sehr reiner Form für uns lebendig gehalten.
Diese Arbeit ist unser kulturelles Erbe und Gedächtnis.
Wir finden sogar Bücher aus der jüngeren Geschichte komplett in Reimform von der Zeit der Völkerwanderungen bis kurz vor den 1. Weltkrieg.

Wir können davon ausgehen, dass die Barden durch ihre bis zu 13 Jahren andauernde Ausbildung moralisch so gefestigt waren, dass sie empathisch und unbestechlich an der Wahrheit orientiert schrieben.
Das war ihr Berufsethos.
Das können wir von den heutigen Journalisten nicht behaupten. Zwar haben auch sie einen moralischen Kodex, unbeeinflusst an der Wahrheit orientiert zu schreiben, doch kollidiert der heute mit den Interessen der Finanziers der Blätter, für die sie schreiben.

Und die Barden und Poeten schweigen !
Wo sind sie die Liedermacher unserer Zeit ?
Die Philosophen, Dichter und Denker.
Gibt es sie nicht mehr ?
Oder eigen-brödeln sie jeder für sich vor sich hin ?
Mir scheint letzteres zutreffend.

Denn natürlich haben wir auch heute immer noch  große wie  kleine Vordenker und Vorsänger im Land – der Landessprache durchaus mächtig, durchaus stimmgewaltig, jedenfalls nicht gerade sang und klanglos.
Doch fehlt uns die Brüderlichkeit !
Genauso wie unser Wirtschaftssystem den Begriff der Freiheit mißbraucht, (denn der Begriff der Freiheit kann nur auf das Geistige angewandt werden, dass, wonach sich jeder Mensch ausrichtet)  und nicht mehr brüderlich im gemeinsamen Wettbewerb steht, stehen auch wir Dichter und Denker nicht mehr in brüderlichem Wettbewerb, sondern in Konkurrenz zueinander.
Dies entstand durch die Kommerzialisierung der Kunst.

Egal ob ein Reinhard Mey, ein Konstantin Wecker, ein Gerhard Schöne, ein Eloas Lachenmayr, eine Bettina Wegner eine Ina Deter oder ein Xavier Naidoo.
Sie alle machen ihr eigenes Ding im täglichen Überlebenskampf des Show-business.
Dabei war es genau das, was die Gilde der Barden und Poeten früher so stark gemacht hat – das brüderliche Zusammentun.
Eine Bruderschaft, eine Schwesternschaft, eine Geschwisterschaft kann nur ohne Neid und Dünkel, ohne Übervorteilung des Einen und Benachteiligung des Anderen entstehen.
Großmut, Bescheidenheit, Freigebigkeit und Hingabe wären einige der Tugenden die wir als Barden meditieren könnten um diese Qualität zu erlangen, die ein Orpheus sich durch die Barden-Triaden errungen hatte.

Deshalb rufe ich nun alle Dichter und Denker zum „Klub der erwachten Dichter“, zum „Barden-Thing“ zusammen, um uns wieder geschwisterlich zu vereinen.
Nur aus dieser geeinten Kraft heraus können wir die Stimme des Friedens laut erschallen lassen, wenn wir ins gemeinsame Horn blasen.
(Worte sind Schall und Rauch. Möge mir der Pathos der Worte verziehen werden und am Inhalt hören, worum es mir geht.)

Mir ist bewusst, mit welcher Unterschiedlichkeit wir möglicherweise weltanschaulich, stilistisch und auch von unserer Profession her, aufeinander treffen.
Doch das könnte genau die Analogie des Ganzen wiedergeben. Wenn wir in unserer Unterschiedlichkeit in bester friedlicher Absicht zusammenkommen, in der Aufgeschlossenheit und Achtung vor der fragilien Andersartikeit und Fremdheit  des Anderen, dann bilden wir ein Modell für Wandlung des Volksbewusstseins.
Wir sind alle Volksmusiker im besten Sinne. Wir sind aus dem Volk geboren, und sprechen ihre Sprache. Egal welches musikalische Genre wir tatsächlich bedienen, so sind wir doch die Stimme des Volkes.
Das dürfen wir dabei nicht außer Acht lassen.
Die Dichter und Philosophen waren immer die Vordenker des Bewusstseinswandels eines ganzen Kulturkreises.

Wenn wir diese Achtung vor dem Fremden vorleben können, dann werden sich auch die Ziele einer Pegida Bewegung anders formulieren, die ja sowieso wie mache bereits ahnen gar nicht aus dem Volk heraus entstanden ist, sondern ein Instrument der Spaltung von ganz anderer Ebene her.
Das sieht man daran, dass sich einige von uns dann auch nicht zu schade sind, auf der Gegen-Pegida Bewegung zu singen und zu spalten. Als ob dies zur Befriedung der Sache beitragen würde. Es bringt doch inzwischen sogar alle Künstler gegeneinander auf und so kommen wir nicht weiter.
Wenn ich auch die spaltende Botschaft der Pegida-Bewegung die schon im Namen zum Ausdruck kommt absolut verurteile  so finde ich es immerhin beachtlich, dass Menschen überhaupt auf die Strasse gehen um ihren Unmut über bestehende Verhältnisse öffentlich zu äußern, wenn auch unter falscher Fahne und mit der falschen Botschaft.

Doch wie wir auch bereits sehen konnten, dass der Anschlag am 7. Januar in Wahrheit nicht von islamischen Bürgern verübt wurde, haben wir auch erkennen können das der Anschlag am 14. Februar nicht von islamischen Mitmenschen verübt wurde. So wird auch das nächste verdächtige Datum 21. März möglicherweise von den teilenden und herrschenden Kräften dazu genutzt werden um uns wieder einmal vorzugaukeln, das entweder der Islam oder Russland unsere Feinde seien.
Seien wir auf der Hut, ich kenne nur immer Einen der alle Friedensimpulse entweder vereitelt oder gar sofort Angriffe auf Länder startet, die sich gerade am einigen waren. Ich kenne immer nur einen der bis ins äußerste geht, und sogar die Dreistigkeit besitzt anderen permanent Bösartigkeit unterzujubeln und selbst als Einziger bisher eine Atombombe zwei mal nach Japan geworfen hat. Unser sog. „Großer Bruder“, der permanent verhindern will, dass wir hier in Europa mit unseren wirklichen Brüdern und Schwestern in eine wahre Geschwisterschaft kommen. Und damit meine ich nicht „Die Amerikaner“ sondern diese verlogene Administration die gar nicht im Namen ihres Volkes agiert !!
So muss eine Volksbewegung auch konsequent inhaltlich gedacht werden. Und da kann in aller Konsequenz nur gesagt werden „NIE WIEDER KRIEG“.
Denn diese Flüchtlinge kommen doch nicht freiwillig hierher, sondern aus größter Not, als Opfer von Kriegen, die wir sogar mit unseren Waffen und unseren Soldaten führen helfen.
Selbstverständlich müssen wir den Flüchtlingen Asyl gewähren, aber um so lauter muss die Botschaft des Mitgefühls in aller Konsequenz von uns formuliert werden:  NIE WIEDER SOLL KRIEG VON DEUTSCHEM BODEN AUSGEHEN.

Glaubt Ihr, dass wir darin einen gemeinsamen Nenner finden können – etwas unspaltbares, das wir uns in dieser friedenswilligen Botschaft an das deutsche Volk und ferner an unsere Nachbarn wenden können ?
Könnten wir eine Bewegung, ein „Klub der erwachten Dichter“ werden, der geeint da steht und diese Botschaft wie ein Leuchtfeuer, ein Notfeuer, ein Elmsfeuer in die Nacht sendet ?
Könnten wir unsere Bedenken um Publicity, Guten Ruf, Vereinbarkeit, also das gesamte Bedenkenträger-Paket für diesen Moment über Bord werfen und gemeinsam auftreten ?

Zunächst stelle ich mir vor, dass wir uns begegnen zum sog. Barden-Thing und ein gemeinsames Manifest formulieren.
Dann würden wir an vielen verschiedenen Orten von sehr kleinen bis zu sehr großen Veranstaltungen in diesem Geiste durchführen.
Bewusst nehmen große Musiker kleine Musiker in ihre Mitte und lassen auch diese zu Wort kommen.
Wir alle haben ein Friedenslied !

Seid also willkommen auf unserem großen Barden-Thing zur Gründung des „Klub der erwachten Dichter“:

Den Ort will ich momentan noch nicht nennen, jedoch soll die angedachte Zeit vom 25. bis 27. Mai sein also an Pfingsten, Ich würde gerne im Vorfeld zu den wirklich tatkräftigsten von Euch Kontakt bekommen, damit ich da organisatorisch nicht alleine da stehe. Ich bin selbst Vollerwerbsmusiker und möchte das gerne aus einem Kreis heraus organisieren
Seid Ihr dabei ? Meldet Euch und kommt wenn Ihr wollt schon mal zu unserem kleinen Bardenthing im Rahmen meines Friedenskonzertes am 20. März im Herzen Deutschlands auf Schloss Blankenburg im Harz eingeladen.
Die Karten gibt es im Vorverkauf unter:  https://harzthing.wordpress.com/

Herzliche Grüsse vom Bodensee

Jens Eloas Lachenmayr
Komponist, Liedermacher, Barde der Neuzeit

PS: Seid jeden Samstag um 19 Uhr willkommen zum Jurtenkonzert zu Musik und Gespräch bei Tee und Knabberei.

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