2 Nov

Bardenbrief zu Allerheiligen 2015

Bardenbrief zu Allerheiligen 2015

Wer die Sprache lieben kann

Wer der Sprache Sinn versteht,
Dem enthüllt die Welt
Im Bilde sich;

Wer der Sprache Seele hört,
Dem erschließt die Welt
Als Wesen sich;

Wer der Sprache Geist erlebt,
Den beschenkt die Welt
Mit Weisheitskraft;

Wer die Sprache lieben kann,
Dem verleiht sie selbst
Die eigne Macht.

So will ich Herz und Sinn
Nach Geist und Seele
Des Wortes wenden;

Und in der Liebe
Zu ihm mich selber
Erst ganz empfinden.
(Rudolf Steiner)

Liebe Freunde der Bardenmusik,

in einer Zeit, wo Sprachlosigkeit herrscht über so viel menschliche Verwirrung und Irrung, ist es wichtig sich wieder zu besinnen.
Besinnung auf das Wesentliche, was uns einst zusammengeführt, bevor die Sprachverwirrung und die Zerstreuung uns wieder auseinander getrieben hat.
Der Sinnspruch Rudolf Steiners, dem großen Seher des letzten Jahrhunderts, kann uns durch das auswendig und dann innwendig Lernen wieder an das Wesenhafte führen.
Wenn wir durch diejenigen, welche unsere Sprache heute so sehr verdreht haben – die modernen Medien, schon kaum mehr in der Lage sind Wahrheit von Lüge zu unterscheiden,
so können wir in uns – und ausschließlich da, das Werkzeug schärfen, welches uns selbst wieder in die Wahrhaftigkeit führt.
Dann können wir mit einer Sprache auf andere Menschen zu gehen, die vertrauenserweckend und vertrauensbildend wirkt.

Wir treten nun in die Zeit ein, welche unsere Vorfahren Samhain – Samuin genannt haben.
Allerheiligen. Der Schleier in die geistige Welt der Verstorbenen und der körperlosen Wesen ist ganz dünn geworden und wenn wir ihrer gedenken und ihnen unsere Dankbarkeit senden,
dann können sie segensbringend in uns wirken.
Unsere verstorbenen Eltern, Großeltern, Urahnen, Freunde werden traditionell an Allerheiligen von uns genau aus diesem Grunde bedacht – weil der Vorhang offen ist und die beiden Welten zusammenfinden.
In dieser Zeit können wir Einkehr halten, Mobiltelefon und Rechner mal aus lassen und in den inneren Dialog mit unseren Ahnen gehen.

Um dies zu unterstützen, wollen wir auch dieses Jahr wieder die Jurtenkonzerte in Stille und Einfachheit in der mongolischen Jurte auf dem Herbstenhof veranstalten.
Besondere Lieder, die in diese Zeit passen und Gespräch am Feuer bringen uns in die Besinnung. Wir wollen Euch dazu von Herzen wieder einladen.
Das neue Programm „Die Blaue Blume“ ist nun schon fast fertig und wird in diesem Zusammenhang erstmals vorgestellt.
Dann gibt es  Tee & Gespräch. Zum Abschluss werden wir wieder gemeinsam singen.
Dafür gibt es von uns ein Liederheft und eine CD, damit man die neu gelernten Lieder vertiefen kann.
Die Abende werden veranstaltet von der Tschaisosei(po)etie.
Es steckt der Chai-Tee von Frau Immergrün im Wort wie die Poesie von Eloas Mín Barden. Und das SO SEIN können wie man ist, aller Anwesenden.
Wir freuen uns auf Euer Kommen, auf besinnliche Stunden mit Euch in der Tee und Poesie Gesellschaft.

Die Tschaisosei(po)etie Bodensee lädt ein zu den diesjährigen Jurtenkonzerten:

7./14./21./28. Nov.  
5./12./19. Dez.  2015 und
2./9./16./23./30. Januar 2016

Anreise:  
Herbstenhof zwischen Billafingen und Seelfingen bei den Veitshöfen rechts hoch oben an der Feldkreuzung rechts runter auf den Herbstenhof und dann der Beleuchtung folgen !!

Mitbringen:
– ein Scheit Holz für den Ofen
– was zum Knabbern (bio+gentechnikfrei !!!)
– Eintrittskarte (10 Euro im VVK bei La Piazza Buchhandel   07551-91150 oder www.buchhandlunglapiazza.de ).
– An der Abendkasse kostet die Karte 15 Euro oder 30 Minuto oder eine Silbermünze mit der Prägung von mindestens 10 Euro oder D-Mark. Du kannst auch mit Bodenseetalern bezahlen.

Bitte melde Dich per mail unter musik@eloasminbarden.de oder
telefonisch unter 07557-9298423 an !

Viele Grüße
Eloas Mín Barden & Satya Immergrün

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