1 Jun

Bardenbrief im Juni 2016

Bardenbrief im Juni 2016

Verehrte Freunde,

nun haben wir den rießen Bestellungsandrang langsam in den Griff bekommen und die meisten müssten nun die neue CD bereits in Händen halten. Da jedoch immer wieder manches unter geht wollen wir uns entschuldigen, wenn noch jemand vergebens auf die blaue Blume wartet. Bitte sendet uns in diesem Falle noch noch einmal eine kurze Erinnerung und die Höhe der Bestell- oder Spenden-Summe, Bestelldatum und die Zahungsart (Paypal/ Überweisung/ Bar im Umschlag) damit wir Euch dann so schnell wie möglich berücksichtigen können.

Nun laden wir Euch zum 11. Fest der Bäume nach Altheim ins Naturatelier am 9. Juli von 11 bis 24 Uhr ein. Näheres erscheint in Kürze auf der Netzseite.

Im folgenden zwei Ausschnitte aus den ersten Kritiken der Feuilletons und die eines Musiker-Freundes. Als Abschluss des Bardenbriefes dann noch der Klappentext aus dem Album “Die Blaue Blume”.

Wer den Pfingst-Bardenbrief nicht erhalten hat, möge noch einmal unter Aktuelles auf der Netzseite reinlesen.

Herzlich Eloas Mín Barden (Alias Jens Eloas Lachenmayr)

 

Kritiken:

“….hat Lachenmayr mit der blauen Blume nun sein Meisterwerk vorgelegt. Keine Effekthascherei nichts als der ehrliche Musiker und Liedermacher ist geblieben, der in ein  Zusammenspiel auf hohen Niveau mit seinem Ensemble geht….” (SZ 05/16)

 

“…Lachenmayr, der sich inzwischen ohne Scheu einreihen darf in das Kabinett der großen Liedermacher Deutschlands………öffnet ein Füllhorn voller Lieder die unter die Haut gehen. Vierzehn neue Stücke, ein jedes in Klang und Ausdruck stark und eigenständig, öffnen im Hörer die Sehnsucht nach dem eigenen selbstbestimmten Leben….” …  “…….entstanden nach fünf Jahren Rückgezogenheit Lieder von hoher Güte, denen man selbstverständlich abnimmt, dass sie in aller Form Er- und durchlebt wurden…”   (Volxmusikantate 05/16)

 

aus dem Brief eines befreundeten Musikers:

“….herzlichsten Glückwunsch zu deinem neuen Werk!! Ich bin sehr begeistert, weil alle deine Stücke konsequent umgesetzt wurden!! Für mich wahrhafte Liedermacherkunst, die ganz in der Tradition eines Reinhard Mey oder Konstantin Wecker steht und die Verbindung zu dem Ur-Strom des deutsch-sprachigen Liedgutes hält. Jeder Ton und jede Note, jedes Arrangement hält, was es verspricht!! Deine Sangesleistung ist homogen……dein bisher stärkstes und ehrlichstes Album!
Ich bin sehr glücklich, daß alle Musiker und der Produzent deiner musikalischen Vision dienen, man hört das und es ist wunderbar!….”

 

 

Klappentext der CD “Die blaue Blume”

Pfingsten, im Mai 2016

Lieber Mensch
Danke, dass Du Dich für dieses Album entschieden hast.
Die Entstehung für dieses 10. Studio-Album war vergleichbar mit einer Pilgerreise eines modernen Menschen, der sich auf eine abenteuerliche Reise mit unbekanntem Ausgang begibt.
Teils auf tatsächlichen Reisen mit leichtem Gepäck, mit Erfahrungen wie Hunger und Kälte, teils auf virtuellen Wegen im Internet mit allen Verlockungen, welche die Sirenen der “sozialen” Netzwerke bereithalten um den modernen Odysseus von seinem Weg abzubringen und in die Irre zu leiten, war mein Weg seit dem letzten Album ICH-Botschaften (2010) wie der Weg eines Gralsritters auf der Suche nach dem heiligen Gral.
Vielleicht eignet sich das letzte Bild gerade deshalb so gut, weil ja gerade Pazival, der bekannteste der Gralsritter, der großen mittelalterlichen Dichtung des Barden Wolfram von Eschenbach am Ende seiner Suche gar nicht mehr die Hoffnung hatte zu finden.
Er war ähnlich wie der heutige Mensch auf der virtuellen Ebene immer fortgerissen von den nächsten Ereignissen, die so lange er keine geistige Überschau hatte ohne Sinn und Bedeutung zu sein schienen.
Erst als er durch Hingabe an das göttliche an seinen Schöpfer sich öffnet für diese höhere Ebene, kann er sich aus den Verstrickungen befreien und ihm wird die Gnade der zweiten Chance zuteil.
Diese ergreift er in Verantwortung seiner ihm auf dieser Erde gestellten Aufgabe nun voller Mut und in voller Hingabe, so dass er dadurch für die ganze Menschheit stellvertretend einen neuen Bewusstseinsschritt einleitet. Er muß sich dabei über bestehende Konventionen des gesamten Rittertums hinwegsetzen und einen individuellen Weg gehen, der ihn in dieser Dichtung mit dem Christus – Wesen fernab der christlichen Institution Kirche in Berührung bringt.

Ich glaube, dass wir gerade in den Irrungen und Wirrungen der letzten Jahre, die geprägt sind von Vereinzelung und Isolation durch die digitalen Verlockungen, genau diese Erlösung erfahren können, wenn wir uns wieder hingeben an das Schöpferwesen, welches uns erschaffen hat.
Wer so weit von sich selbst weg gewesen ist, entwickelt irgendwann genau diese Hingabe, um wieder zu sich zurück zu finden.
Diese Pilgerreise des westlich-kapitalistisch geprägten Menschen, führt durch totale Sinnentleerung irgendwann dahin, dass er kompromisslos und ehrlich seinen Weg zurück sucht.
Dann klingt die Verlockung nach dem neuesten Smartphone, oder die Verlockung in ein weiteres Netzwerk einzusteigen wie tönernes Erz weil der Pilger weiß, das er die blaue Blume finden will, nach der er einst ausgezogen ist. Dieses lyrische Bild der Dichter und Denker der Romantik der blauen Blume hat mich damals in meiner Wandervogelzeit ausziehen lassen um sie zu suchen. Ihren Klang, ihren Duft, ihr Bild fest im Herzen, bin ich über 20 Jahre durch Europa gereist, habe in all dieser Zeit hauptsächlich im Zirkuswagen und die letzten Jahre mit meiner Familie zusätzlich in einer mongolischen Jurte gewohnt. Neben meinen zahlreichen Konzerten hatte ich immer den Eindruck selbstbestimmt zu leben. Doch habe ich gar nicht bemerkt, wie dann das Internet-kabel erst im Wagen, dann in der Jurte mich immer mehr aus der Jurte in eine virtuelle Welt abgesaugt hat. Für Künstler ist Facebook unumgänglich hörte ich von allen Seiten und habe eine Inflation meiner Beziehungen erlebt, die mich in die völlige Isolation bei gleichzeitiger Explosion meines Bekanntheitsgrades brachte.
Seit kurzem lebe ich wieder ohne Strom und erlebe wie sich meine Sinne wieder öffnen.
Ich nehme wahr, wie stark wir als Menschen unsere tatsächliche Selbstbestimmtheit aufgegeben haben für scheinbare Selbstbestimmtheit, die sich in der Wahl von vorbereiteten Wahlmöglichkeiten wie der Farbe unseres Smartphones erschöpfen. Währenddessen wurden einige maßgebliche Freiheiten, die uns zu wahrhaft schöpferischen Wesen macht abgeschafft. Immer mehr akzeptieren wir die Brüssel-Diktatur, die unsere regionalen Selbstbestimmungsrechte auflöst. Um so leben zu können wie ich es tue verstoße ich bereits gegen Bestimmungen und Verordnungen. Während im großen Stil die großen letzen Wälder Deutschlands gerodet werden, sieht man mich als eine Gefahr für den Wald auf meiner Waldwiese. Durch den hohen Grad meiner Selbstverantwortung meinen Handlungen gegenüber, verstoße ich gegen die Interessen derjenigen, die mir meine Selbstverantwortung rauben wollen.
Mit Bußgeldandrohungen und Räumungsklagen will man mir meinen Platz auf Erden streitig machen.
Ich kann mein Leben als Barde, als Einsiedler, als Pilger, als Mönch, als Mensch aber nur aus dieser Ruhe heraus leben. Ich bin einem höheren Gesetz verpflichtet, das ist eine ethisch-moralische Verpflichtung meinem Schöpfer und dem Leben gegenüber unbedingt nach seinem Willen Leben zu wollen. Diesen Willen kann ich nur erspüren, wenn ich selbstbestimmt leben darf. Ich sehe es als ein Geburtsrecht eines jeden Menschen an, dass er sich seinen Aufenthaltsort selbst wählen darf.
Als Pilger versuche ich einen Weg durch die Sümpfe der “Zivilisation” zu finden, der mich wieder auf sicheres Land bringt, hin zum nächsten Schritt meiner Reise.
Mit meinen Liedern möchte ich Euch anregen Euren eigenen Weg zu gehen und uns wenn wir uns begegnen uns gegenseitig Mut zuzusprechen und uns zu unterstützen. Denn Pilger erkennen sich gegenseitig an der Muschel – an der blauen Blume

Von Herzen Euch alles Gute Companéro Eloas Mín Barden
Die blaue Blume (2016)  Eloas Mín Barden & Ensemble

(Ab 14. Mai im Handel und Onlineshop)

CD 2016-01:   15 Euro  bestelle zwei CD`s  und erhalte eine 3. CD gratis beigelegt !!
LP 2016-01:    25 Euro (erscheint im Herbst als Schallplatte in limitierter Auflage Vorbestellungen ab JETZT unter Stichwort Schallplatte überweisen)
Mp3 2016-01: 10 Euro (inkl. Cover und Booklett)

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