Eloas Mín Barden

Abgesang – Fest der Träume am 3. November im Kursaal Überlingen

Liebe Freunde der Bardenmusik,

Mein letztes großes Konzert steht unmittelbar bevor und neben dem großen Rückenwind durch viele Freunde, gab es auch gewaltige Phänomene der Verhinderung.
Diese sind nicht in meinem Wesen begründet, da ich ein unbedingt positiver Mensch bin.
Doch haben die Ausbremsungen, die ich permanent stillschweigend über mich ergehen lassen habe ihre Spuren hinterlassen.
Diese liegen zum einen im digitalen Bereich, wo permanent meine Downloads der Musik abgeschossen wurden, bis am Ende kaum einer mehr den Versuch unternommen hat MP3`s bei mir zu kaufen.
Oder mein Mailverteiler, der seit meiner Friedensarbeit permanent zurückgehalten oder nur zu 5-10% ausgeliefert wird.
Das Facebook mir permanent unbegründet sämtliche Funktionen der aktiven Nachrichtenweitergabe verweigert und wenn ich mich beschwere mir dann nur die monetäre Verbreitung anbietet.
Das YouTube mir meinen Kanal einfriert und ein Video 2 Minuten nach dem Hochladen wieder löscht – dies sind nur die kleinen für mich ohne weiteres tragbaren Übel.
Da das selbe aber auch analog läuft, meine Post nicht ankommt, Bestellungen mit Geldsendungen verschwinden, man mir meine Abendgage mit illegalen Geldforderungen pfänden möchte, meine Plakate vom Ordnungsamt abgehängt werden, obwohl sie ordnungsgemäß gehängt wurden, liegt der Schluß nahe, dass ich zumindest bei denen, welche diese Stellen kontrollieren, zur unerwünschten Person erhoben wurde.
Als ich dann ein Video hochladen wollte zu dem Thema ging mein Rechner einfach aus und konnte bis heute nicht reanimiert werden.
Durch den Brand letzter Woche auf dem Hof wo wir gegenwärtig Asyl gefunden haben nach der maßiven Vertreibung von unserer gepachteten Waldwiese bin ich nun zu der Überzeugung gelangt, dass ich als Künstler dieses Landes für das ich seit 20 Jahren unentwegt arbeite nicht mehr länger willkommen bin.
Aus diesem Grunde feiert noch das letzte Konzert mit mir – ich kapituliere, ich kann nicht mehr, ich verlasse das Land.
Von Herzen danke ich jenen, die mich unterstützt haben bisher, die mir zur Seite standen, die meine Musik gekauft haben und uns als Familie und mir als Künstler damit ein Auskommen ermöglichten.
Mir ist durch all`die Drohgebärden der vergangenen Jahre, die ich schriftlich oder mündlich erhalten habe mehr als klar geworden, dass die freie Meinungsäußerung in diesem Land in jedem Falle nur in staatlich organisierter Form von statten gehen darf, (politisch korrekt) nicht aber in selbstständiger, kreativer Form, wie ich das immer getan habe.
Für all die vielen erreichten Dinge möchte ich all jenen danken, die sie mitverursacht haben, für all die verhinderten Dinge möchte ich jenen danken, die dennoch an mich glaubten und keine falschen Rückschlüsse daraus gezogen haben.
Ich wünsche Euch das Beste und wer möchte, kann von meinem Angebot Gebrauch machen, dass er für jede CD die er kauft, eine zweite geschenkt bekommt, die er dann einem lieben Menschen weitergeben kann.
Ich werde alle CD`s nun ausverkaufen – vielleicht erreicht meine Musik ja noch Menschen, die dadurch Mut und Hoffnung für diese Zeit bekommen, die so viele von uns an den Rand der Gesellschaft und an den Rand der Existenz geführt hat.
Und in diesem Sinne möchte ich auch das Fest der Träume verstanden wissen. Ich will ein Leuchtfeuer für diese Zeit entzünden um Mut zu machen, jenen die langsam mutlos werden, – ein Fest der Begegnung und der Bestärkung.
Seid einfach da und genießt die Musik, die wir Euch schenken wollen.

Eloas Min Barden & Band:

Jens Eloas Lachenmayr: Gesang & Gitarren, künstlerische Leitung
Jörg Holik: Schlagzeug, & Gesang, musikalische Leitung
Dominik Dunst: elektrische Gitarren & Banjo
Wolfram Högerle: Bass & Kontrabass

Eloas Mín Barden

4. Fest der Träume im Kursaal Überlingen

am Freitag den 3. November um 20 Uhr – Einlass 19 Uhr

zum vierten mal feiern wir nun das Fest der Träume. es soll Menschen ermutigen, ihre Träume zu leben, sich mitzuteilen und dadurch Unterstützung zu erhalten.

•  Wenn Du bereits Deinen Traum lebst, so kannst Du wieder einen Stand im Foyer aufbauen und Deine Idee präsentieren, damit andere davon erfahren, Dich unterstützen können und selbst ermutigt werden.
• Oder aber Du hast bisher nur eine konkrete Idee und möchtest diese mitteilen, so kannst Du diese kurz und knapp neben anderen auf der Bühne darstellen. In der Pause kannst Du Deinen Traum auf eine Traumpostkarte schreiben. Diese kommt in eine Tombola, aus der jeder sich wieder eine Karte ziehen, und mit demjenigen Kontakt aufnehmen kann, um ihn bei seiner Traumverwirklichung zu unterstützen. So werden unsere Träume Wirklichkeit !!
• Oder aber, Du möchtest mit uns allen einfach ein traumhaftes Fest feiern mit Musik, Essen und Trinken und Begegnung. Dann sei einfach mit dabei und genieße mit uns einen wunderschönen Abend.
• Musikalisch umrahmt wird das Fest der Träume wieder mit einem (fast) abendfüllenden Konzert der Eloas Mín Barden – Band unter der Leitung von Jens Eloas Lachenmayr. Wir spielen neues, altes und  ungespieltes….
• Sei mit dabei und bringe Deine Freunde mit

Karten gibt es bei der Kur & Touristik, bei La Piazza Buchhandel und im Shop von www.eloasminbarden.de für VVK: 15,-/10,- AK: 18,-/12,-
Stand buchen: 07554-2149275

Das 10. Album von Eloas Mín Barden:

Du kannst das neue Album Die blaue Blume in unserem Shop kaufen. 14. neue Titel eingespielt in Berlin zusammen mit Moritz Freise und dem Tempelton Orchester. Das Album hat schon einige Nominierungen und wird derzeit sehr gut besprochen. Wir sind sehr, sehr dankbar, dass es so gut angenommen wird, da es uns in dieser schweren privaten Situation den finanziellen Boden hält. Vielen Dank allen Menschen dafür

Traumkonzert im Kursaal
Presseartikel zum 3. Fest der Träume:  (BK 10/2016)

Zum 3. mal feiern die Neuen Barden unter der Leitung von Jens Eloas Lachenmayr das Fest derTräume.
Die Idee, einen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, indem man ihn mit seinen Freunden teilt ist schon seit jeher Lachenmayrs zentrales Thema.
Als er vor 17 Jahren sich entschloss, seinen Traum, von seiner eigenen Musik zu leben wahr machte, konnte er nicht wissen, dass dies eine Wanderung durch steiniges Gebirge sein würde.

Doch er war nie allein, immer waren da Weggefährten um ihn, die auch einen Traum hatten.
So entstand auch das Lied “It was a dream” welches eigentlich ein Auftrags-Werbe-Song der Firma Linux, einem Software Hersteller werden sollte.
Inhaltlich handelt das Lied von einem Menschen, der einen Traum hat, der dadurch Wirklichkeit wird, indem er sich mit anderen Menschen verbindet, die einen ähnlichen Traum haben.
Doch wollten sich Jens Lachenmayr & Frank Waldvogel damals nicht knebeln lassen mit dem Vertrag und entschieden kurzfristig, das Lied lieber selbst zu vermarkten.
Sie gewannen damit ihren ersten Preis bei Stars insight von Talent City.

2007 feierte Lachenmayr dann seinen 35. Geburtstag in einer gut besuchten Kongresshalle in Augsburg mit 12 Musikern an seiner Seite.
Der Traum in seiner Heimatstadt vor einem ausverkauften Saal zu spielen entstand bereits mit 13 Jahren, als er dort ein Konzert von Reinhard Mey besuchte.

Seit her sang Jens Lachenmayr meist nach der Schule in der Fussgängerzone der Stadt Augsburg – manchmal sogar während der Schulzeit, was ihm so manche Fehltage im Zeugnis einbrachte.
Bis die Oberbürgermeisterin der ehemals freien Reichsstadt Überlingen ihn mit hohen Strafgeld-Forderungen entgültig von der Strasse vertrieb,  spielte der Liedermacher neben seinen bis zu 200 Auftritten jährlich spontan ständig auf der Strasse.

“Das ist mein Lebenselixier – die spontanen Strassenkonzerte – die menschlichen Begegnungen – die Stimmung die an lauen Sommerabenden an Nizza erinnerten – das fehlt mir sehr, ich habe dadurch viel von meinem frohen Gemüt verloren”, sagt Lachenmayr. Auch sein anderer Traum, das Fest der Bäume, welches Lachenmayr sieben mal in Überlingen feierte ist durch ihren Amtsantritt zu einem jähen Ende gelangt. Die selbe Bürgermeisterin hat nun auch Lachenmayrs Freunde, die alten Trauerweiden am ehemaligen Überlinger Campingplatz auf dem Gewissen. Lachenmayr trägt derzeit Trauerflor.

Um so mehr möchte er mit dem  Fest der Träume welches schon einmal im Rahmen des Tibet-Benefiz-Konzertes im Überlinger Kursaal stattfand, wieder Zeichen setzen.

“Wahres Glück kann nur entstehen, wenn man seinen Traum leben kann, sonst verkümmert man”,sinniert der Vater von bald vier Kindern, der soeben mit dem Vollernter mit seinen beiden Zirkuswagen und der mongolischen Jurte von seiner Waldwiese vertrieben wurde, so nach dem Motto: “wenn Du nicht aus dem Wald verschwindest, dann sägen wir eben den Wald um Dich herum weg”. In einer Nacht und Nebel Aktion musste er mit seinen zwei Zirkuswagen und Familie vor den Kettensägen fliehen. Bei dieser  ist sogar ein Ponny und ein Schaf gestorben

Derzeit hält er sich an einem Ort versteckt, um nicht wieder mit den Behörden zu tun zu bekommen. Sein Traum: “Ich träume von einem kleinen Ort, der mir gehört, wo wir unser Leben so leben können wie wir es uns wünschen”. Ein kleines Häuschen und ein wenig Grund für die seit zwanzig Jahren eingeschlagene Lebensart. Seit einem Jahr sucht er nach seinem verlorenen Glück – nicht so ganz einfach am dicht besiedelten Bodensee.

“Dennoch, den Kopf in den Sand stecken, gibts nicht – wir werden unseren Ort schon finden.”
So lädt er alle Menschen ein, die einen Traum haben, sich mit ihm zu verbünden, das Fest der Träume zu feiern und sich gegenseitig zu ermutigen, seine Träume zu leben.
Ganz konkret, dürfen Menschen, die bereits ihren Traum leben, diesen an einem eigenen Stand im Foyer des Kursaals vorstellen.
Andere Menschen, die bisher nur eine Idee haben, dürfen diese sogar kurz auf der Bühne vorstellen.

Umrahmt wird die ganze Veranstaltung mit einem (fast) abendfüllenden Konzert der Neuen Barden mit dem neuen Programm “Die blaue Blume”, welches hier den Auftakt für die anschließende Frühjahrstournee durch Deutschland, Österreich und Schweiz bildet.

In der Pause werden Traumpostkarten verteilt und jeder der will kann hier seinen Namen und Kontakt eintragen und seinen Traum aufschreiben. Diese werden dann in einer Tombola ordentlich gemischt und jeder der will kann sich eine Postkarte ziehen, mit dem “Träumer” Kontakt aufnehmen und ihn bei der Verwirklichung seines Traumes unterstützen. So wird wie in diesem Lied durch die sich gegenseitig unterstützenden “Träumer” der Traum Wirklichkeit.

“Träumen ist ein sehr aktives Geschehen”, so Lachenmayr, “wir haben diese Fähigkeit weitestgehend verlernt, weil diese Qualitäten einem pragmatischem Realitätssinn gewichen sind, der ausschließlich aus Erfahrungen der Vergangenheit gespeist wird.
Will jedoch neues entstehen, dann brauchen wir die Fähigkeit Bilder entstehen zu lassen. Dies ist ein schöpferischer Vorgang, den wir von unserem Schöpfer geerbt haben.
So hat er uns gedacht und diese Freiheit dürfen wir uns nie rauben lassen”, spricht der Träumer Lachenmayr sich in Fahrt.

Zum Fest der Träume, träumt Lachenmayr von einem vollen Saal und davon, dass er mit vielen alten wie neuen Musikerkollegen auf der Bühne steht.
Auf einen traumhaften Abend dürfen wir uns sicher freuen.

Karten gibt es bei der Kur & Touristik, bei La Piazza Buchhandel und im Shop von www.eloasminbarden.de für VVK: 15,-/10,- AK: 18,-/12,-
Stand buchen: 07554-2149275

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